Nach Nairobi 330 km | Travel Blog


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Published: August 10th 2019

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Für afrikanische Verhältnisse sind 330 km viel und ich war schon recht entmutigt, weil ich nach einer Stunde erst 30 km geschafft hatte. Soneca und Kisii hatten rush hour oder einfach nur normalen Stau, was weiß ich. Hinterher ging es etwas flotter, aber immer wenn ein Dorf kam, waren in die Straße viele Bodenwellen eingebaut, die sogar die Einheimischen in Schrittgeschwindigkeit nahmen, weil sie einfach brutal sind. Dann kam eine Abzweigung und es begann so etwas, wie eine Schnellstraße. Der Hauptvorteil war, dass es nicht so viele Dörfer gab, ich kam endlich vorwärts. Besonders schön war das Gebiet um die Maasai Mara, Steppe it Akazien, Maasai mit ihren Rinderherden. Für diese Hirten sind ihre Rnder extrem wichtig, sie trinken ihr Blut, Prost, und die Rinder sind auch für die Kommunikation mit den Göttern wichtig. Und natürlich Statussymbol.

Dann waren es nur noch 50 km bis Nairobi und ich frohlockte. Allerdings war da der Grabenbruch vom Rift Valley noch zu bezwingen, ich hätte ja gekonnt, aber die zahlreiche Laster fuhren nur gemächliches Schritttempo. Oder standen still, wahrscheinlich, weil sie sich erst mal ausruhen mussten. Die Kupplung und das Öl wurden heiß. Aber endlich waren diese 1000 Höhenmeter geschafft und ich war

bereit, auf einem Stück Autobahn nach Nairobi zu rasen. Dass die Autobahn nur in meinem Traum existierte, merkte ich bald. Baustellen, Umleitungen durch Wohngebiete, Unfälle, Staus. Bis ich dann im YWCA ankam, war ich sehr müde. Nur noch kurze Wiederbelebung, weil da drei BMW GS standen, von Kenianern. Und dann ins Zimmer, das recht groß ist, so dass wir alle Platz haben – ich und die Heerscharen von Mücken….



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Publish date : 1970-01-01 00:00:00

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